Der Spagat zwischen Beruf und Familie und die Auswirkungen auf die Rente - Ihr Versicherungsmakler in Hannover-Linden

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Der Spagat zwischen Beruf und Familie und die Auswirkungen auf die Rente

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Frauen haben besonders wenig zu erwarten
Rund 40 % der Frauen machen sich große Sorgen, wenn es um ihre eigene Altersversorgung geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Infratest (Herbst 2009).

Sehr stark zugenommen hat die Angst vor finanziellen Einbußen im Ruhestand insbesondere bei jungen Frauen im Alter zwischen 18 und 25 Jahren. Rund ein Fünftel der Frauen vertrauen bei ihrer Alterssicherung überwiegend auf die gesetzliche Rentenversicherung. Nur die Hälfte der Befragten räumt dem Sparen für die Rente einen hohen Stellenwert ein.

Wunsch und Wirklichkeit

Die gesetzliche Rentenversicherung sichert den Lebensstandard im Alter nicht mehr ab, sondern ist bis zum Jahr 2030 auf dem Weg zu einer Grundversorgung.

Die arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente kann die dadurch entstehenden Versorgungslücken nicht schließen. Um eine ausreichende finanzielle Versorgung im Alter zu gewährleisten, ist eine zusätzliche betriebliche und private Altersversorgung für alle Versicherten unverzichtbar.

Frauen sorgen sich zu Recht

Bedingt durch längere Familienphasen und Teilzeitbeschäftigung (2009 arbeiteten mehr als 2/3 der Mütter mit kleinen Kindern Teilzeit) verdienen Frauen im Durchschnitt weniger und beziehen deshalb eine deutlich geringere Altersrente als Männer.

So betrug 2010 die durchschnittliche gesetzliche Altersrente für langjährig versicherte Frauen 487 Euro monatlich. Für Männer hingegen 990 Euro monatlich. In Ostdeutschland ist der Unterschied mit 702 Euro bei den Frauen zu 1.069 Euro bei den Männern nicht ganz so hoch. Dies liegt daran, dass in der ehemaligen DDR die Quote der erwerbstätigen Frauen deutlich höher gewesen ist. Dementsprechend konnten die Arbeitnehmerinnen auch höhere Rentenansprüche erwerben.

Auch die Hinterbliebenenversorgung, die sich aus der Rentenanwartschaft des verstorbenen Ehemannes ableitet und nach dem "neuen Hinterbliebenenrecht" für die große Witwenrente bei 55 % liegt, wird sich wie das allgemeine Rentenniveau langfristig reduzieren.

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